Google-Profil-Checker

Fragen Sie eine Domain, einen Namen oder eine Knowledge-Graph-ID ab und erkunden Sie Details zum Google-Profil, Social-Media-Konten, Follower und aktuelle Publikationen.

Beispielergebnis Vorschau mit BBC. Starten Sie einen Check, um aktuelle Daten zu erhalten.

Google-Profil-API

Holen Sie dieselben Profildaten in Ihren eigenen Workflow. Wählen Sie eine Methode, erstellen Sie eine Anfrage und sehen Sie sich das JSON an, das D2TR zurückgibt.

API-ReferenzEN

Mit einer Website beginnen

Finden Sie das Profil hinter einer Domain oder URL. Sie erhalten, sofern verfügbar, Identität, Social-Media-Konten, Follower und aktuelle Publikationen.

Eine Domain oder vollständige URL. Protokoll, Pfad und das Präfix www. werden normalisiert.

Sendet eine Live-Anfrage und zählt als eine Ihrer 10 täglichen Anfragen an die öffentliche API.

GET/api/public/google-profile
curl --request GET \
  'https://d2tr.com/api/public/google-profile?domain=bbc.com'

Die Beispiele verwenden die Produktions-URL. Rufen Sie die API von Ihrem Server aus auf; der Browserzugriff von anderen Websites ist eingeschränkt.

Leitfaden zu Google-Creator-Profilen

Was ein Search-Profil zeigt, wie es die Arbeit eines Creators bündelt und welche Rolle der Google-Profil-Checker bei Ihrer Recherche spielt.

Quellen geprüft am

Ein Profil für die Arbeit eines Creators im ganzen Web

Ein Google-Creator-Profil ist die öffentliche Seite, die Google als Search-Profil bezeichnet. Es bündelt Identität, Social-Media-Konten und Inhalte eines Creators oder Publishers auf einer Seite, die sich teilen lässt. Wer einen Artikel entdeckt, kann darüber die Person oder das Medium dahinter erkunden, einschließlich Beiträgen auf anderen Plattformen.

Google hat Search-Profile im Juni 2026 angekündigt. Leserinnen und Leser erreichen sie über einen direkten Link, einen Profillink in Google Search oder den Namen eines Creators bei einem Discover-Beitrag. Die Seite kann Artikel, Videos und Social-Media-Posts zusammenführen. Googles Ankündigung der Search-Profile erläutert diese Einstiegspunkte und die Möglichkeit, einer Quelle zu folgen.

Illustration von Google: ein Search-Profil mit der Schaltfläche „Follow“, verknüpften Plattformen und dem Einstieg „View Search Profile“.
So illustriert Google das Search-Profil. Quelle: Google Search.

Für Leserinnen und Leser liegt der Nutzen im Kontext: wer veröffentlicht, wo die Person sonst noch veröffentlicht und was sie geteilt hat. Für Creator ist es ein Ort, die eigene Arbeit zu präsentieren und Interessierte zu relevanten Konten und Links zu führen. Google beschreibt es als anpassbare Seite für Creator, Marken und Publisher.

Was enthält ein Search-Profil?

Der Aufbau verbindet Identität mit Inhalten. Googles illustrierter Profil-Leitfaden (PDF) zeigt, wie die einzelnen Teile zusammenspielen:

Name und Bilder
Profilname, Foto und Titelbild stellen den Creator oder das Medium visuell vor.
Info
Eine Biografie oder Beschreibung liefert Kontext zu der Person, der Organisation oder dem Thema des Profils.
Social-Media-Konten
Links zu Content-Plattformen, teils mit Follower-Zahlen, helfen dabei, die gesamte Online-Präsenz zu erkunden.
Angepinnte und neueste Beiträge
Hervorgehobene Arbeiten stehen neben aktuellen Inhalten, mit Plattform-Labels und Links zur ursprünglichen Veröffentlichung.
Website und weitere Links
Weitere Ziele können eine Website, ein Shop oder eine Abo-Seite sein.
Auf Google folgen
Wer das Profil besucht, kann der Quelle folgen und bleibt so auf Google mit ihren Inhalten verbunden.

In D2TR gliedert das Ergebnis die verfügbaren öffentlichen Informationen in einen Info-Bereich, Social-Media-Profile und aktuelle Publikationen. Zusätzlich zeigt es die Google-Profil-URL und, falls vorhanden, eine Knowledge-Graph-ID. Diese Angaben sind nützliche Referenzen, wenn derselbe Creator mehrere Konten hat oder den Namen mit anderen Personen teilt.

Lesen Sie jedes Feld im Kontext. Eine zusammengerechnete Follower-Zahl zählt keine eindeutigen Personen: Zielgruppen können sich über Plattformen hinweg überschneiden. Fehlende Angaben bedeuten nicht, dass der Creator keine Konten oder Beiträge hat, sondern nur, dass diese Informationen im gelieferten Ergebnis nicht verfügbar waren.

Google übernimmt Inhalte von verknüpften Plattformen automatisch; Aktualisierungen können etwas dauern. Nur wer das Profil besitzt, sieht den Bereich „Insights“; er kann Klicks, Impressionen und weitere Leistungsdaten enthalten. Diese privaten Analysen sind von den öffentlichen Profildaten getrennt, die dieser Checker anzeigt. Googles Anleitung zur Profilverwaltung erklärt, wie Inhalte aktualisiert werden und wer auf Insights zugreifen kann.

Das Verhältnis zu Google Search und Discover

Ein Knowledge Panel ist das Infofeld, das Google zu einer Entität in Google Search anzeigen kann. Google erstellt es aus seinem Verständnis von Informationen aus dem gesamten Web. Ein Search-Profil bietet dagegen eine eigene Seite, auf der sich dieser Creator oder Publisher erkunden lässt. Beide können über einen Profillink verbunden sein. Siehe Googles Erklärung zu Knowledge Panels.

Ein weiterer verwandter Begriff sind strukturierte Daten vom Typ ProfilePage. Sie beschreiben Profilseiten auf Ihrer eigenen Website, etwa eine Autorenseite. Google dokumentiert sie als Markup, das Google Search hilft, Creator und ihre Beiträge zu verstehen. Dieses Markup einzubauen ist eine Aufgabe für die Website-Implementierung; ein Search-Profil bei Google zu finden oder zu beanspruchen ist ein separater Workflow. Details zum Markup finden Sie in der ProfilePage-Dokumentation von Google Search Central.

Wer einer Quelle über ihr Search-Profil folgt, sieht möglicherweise mehr ihrer Inhalte im eigenen Discover-Feed. Das Erstellen des Profils verbessert das Ranking von Inhalten in Google Search nicht direkt. Das stellt Google in seiner Anleitung zur Einrichtung von Search-Profilen klar.

Für Publisher gehört die Prüfung des Profils zur übergreifenden Content-Arbeit. Laut Google sind indexierte Inhalte, die den Discover-Richtlinien entsprechen, automatisch geeignet, ohne dass besonderes Markup nötig ist; die Eignung garantiert jedoch keine Ausspielung. Eine erfolgreiche Abfrage mit dem Google-Profil-Checker belegt daher weder die Eignung für Discover noch Traffic oder künftige Sichtbarkeit. Die Anforderungen erläutert Googles Dokumentation zu Discover.

Wann der Google-Profil-Checker hilft

Der Checker macht aus einer Domain, einem Namen oder einer Entitäts-ID einen Ausgangspunkt für Ihre Recherche. Hier sind fünf praxisnahe Workflows mit den öffentlichen Daten, die er liefert.

Grafik von Google for Creators: unabhängige Creator und Publisher aus den Bereichen Food, Mode, Reisen und News.
Creator und Publisher aus Googles eigenen Materialien. Quelle: Google for Creators.

Ein Portfolio von Publisher-Domains prüfen

Eine Agentur oder Mediengruppe kann im Modus Domainliste mehrere Medien gemeinsam prüfen, die passenden Profile ansehen und die Ergebnisse als CSV exportieren. So entsteht eine Arbeitsliste aus Domains, Profillinks und verfügbaren Metadaten. Prüfen Sie unerwartete Treffer, bevor Sie die Liste als verlässliche Quelle behandeln – besonders wenn regionale Ausgaben eine gemeinsame Dachmarke haben.

Einen Creator identifizieren, von dem nur der Name bekannt ist

Finden Sie im Modus Suchbegriff passende Kandidaten und vergleichen Sie deren Beschreibungen, Websites und verknüpfte Plattformen. Sobald die gesuchte Entität bestätigt ist, nutzen Sie ihre Knowledge-Graph-ID für eine gezieltere Folgeabfrage. Das hilft bei der Recherche zu Autorinnen und Autoren, Interviewgästen oder Fachleuten, deren Namen nicht eindeutig sind.

Eine Shortlist für Partnerschaften oder Outreach erstellen

Sehen Sie sich verknüpfte Social-Media-Konten und aktuelle Publikationen an, um Themen, Formate und Publikationsaktivität eines Creators zu verstehen. Vor einem Briefing lassen sich die Originalbeiträge öffnen. Follower-Zahlen liefern Kontext, doch das öffentliche Ergebnis belegt weder die Qualität des Engagements noch die Demografie der Zielgruppe, Kontaktdaten oder die kommerzielle Eignung für eine Partnerschaft.

Prüfen, wie die öffentliche Identität einer Marke verknüpft ist

Beginnen Sie mit Ihrer eigenen Domain und vergleichen Sie den gelieferten Namen, die Bio und die Plattformlinks mit den Konten, die Ihr Team verwaltet. Speichern Sie den direkten Link zum Google-Profil und notieren Sie Abweichungen, damit die zuständige Person sie prüfen kann. Das unterstützt ein Rebranding, die Überprüfung von Autorenseiten oder das Hinzufügen eines neuen Publikationskanals.

Profilreferenzen in einen internen Workflow einbinden

Reichern Sie mit den API-Beispielen oben ein Publisher-Verzeichnis, eine Recherchetabelle oder ein Redaktionssystem mit öffentlichen Profildaten an. Speichern Sie den Zeitpunkt der Abfrage zusammen mit dem Ergebnis, behalten Sie die ursprünglichen Quellenlinks und berücksichtigen Sie fehlende Felder. Prüfen Sie Informationen erneut, bevor Sie sich darauf verlassen: Eine frühere Antwort ist eine Momentaufnahme dessen, was damals verfügbar war.

So prüfen Sie ein Profil in der Praxis

  1. Mit der Angabe beginnen, die Sie tatsächlich kennen. Nutzen Sie „Eine Domain“ für eine Website, „Domainliste“ für ein Portfolio, „Suchbegriff“ für einen Namen oder „Knowledge-Graph-ID“ für eine vorhandene Entitäts-ID.
  2. Identität bestätigen. Vergleichen Sie Titel, Info-Text, Website und verknüpfte Konten. Öffnen Sie die Google-Profil-URL, um die Quellseite zu prüfen.
  3. Inhalte erkunden. Wechseln Sie zwischen den Publikationsquellen, öffnen Sie relevante Beiträge und unterscheiden Sie aktuelle API-Ergebnisse vom BBC-Beispiel, das vor einer Suche angezeigt wird.
  4. Ergebnisse dokumentieren. Exportieren Sie eine Domainliste oder nutzen Sie die API-Antwort in Ihrem Workflow. Bewahren Sie Eingabe, Profil-URL, Entitäts-ID und Abrufdatum auf, damit eine andere Person den Check wiederholen kann.

Findet eine Abfrage kein Profil, prüfen Sie die Schreibweise, versuchen Sie einen spezifischeren Namen oder nutzen Sie eine bereits verifizierte Entitäts-ID. Eine Meldung, dass der Dienst nicht verfügbar ist, werten Sie als fehlgeschlagene Anfrage. Keines der beiden Ergebnisse reicht für den Schluss, dass Google die Person oder den Publisher nie erkannt hat.

Nach einem Creator-Profil suchen

Ein eigenes Profil erstellen oder verwalten

Prüfen Sie zunächst, ob Google bereits ein Profil für Ihre Identität hat. Bei der Einrichtung fordert Google Sie auf, sich anzumelden und ein unterstütztes Content-Konto zu verknüpfen. Zum Zeitpunkt dieser Prüfung nennt Googles Anleitung zur Erstellung folgende Voraussetzungen: Verfügbarkeit in den USA, ein Google-Konto einer volljährigen Person und mindestens 35.000 Follower auf einer unterstützten Plattform (YouTube, Instagram, TikTok oder X). Prüfen Sie die aktuellen Voraussetzungen und Anleitungen, bevor Sie ein Profil beantragen.

Wer ein Profil besitzt, kann dessen Darstellung, verknüpfte Plattformen und hervorgehobene Inhalte verwalten. Vorgeschlagene Änderungen an Faktenfeldern wie Name und Bio sowie Anfragen zum Hinzufügen von Plattformen prüft Google. Andere Änderungen, etwa eine neue Reihenfolge der Plattformen, werden beim Speichern wirksam. Welche Einstellungen Ihrem Konto derzeit zur Verfügung stehen, erfahren Sie in der offiziellen Anleitung zur Verwaltung.

D2TR hilft Ihnen, öffentliche Profile zu finden und zu prüfen. Das Beanspruchen des Profils, seine Bearbeitung und der Zugriff auf private Insights erfolgen über Google. Sobald Ihre Änderungen veröffentlicht sind, können Sie mit dem Checker erneut prüfen, welche öffentlichen Informationen geliefert werden.

Voraussetzungen bei Google prüfen (öffnet in neuem Tab)